Dienstag, 04.06.2019
11:00 Uhr

Risikoorientierte Nachsorge (11:00 – 12:30 Uhr)

Priv.- Doz. Dr. Amelie Bäumer-König M.Sc, Bielefeld
12:30 Uhr Kurs: D

Kursübersicht
Die Parodontitistherapie setzt sich aus drei Therapiephasen zusammen: 1) Antiinfektiöse Therapie, 2) Korrektive Phase und 3) Unterstützende Parodontitistherapie (UPT). Die UPT spielt dabei einen elementaren, aber leider oft unterschätzten Bestandteil in der langfristigen Erhaltung der erzielten Therapieergebnisse. Bei fehlender UPT kann der durch eine Parodontitistherapie erreichte parodontale Gesundheitszustand in den meisten Fällen nicht langfristig erhalten werden.
Neben einem strukturieren Aufbau der UPT und dem Wissen, mit lokalen Rezidiven umgehen zu können, spielt die Festlegung der UPT-Intervalle eine immer größer werdende Bedeutung (denkt man nur an die Zunahme der praxiseigenen Kapazitäten, die schnell ‚überlaufen’). Die Festlegung der UPT-Intervalle erfolgt zumeist intuitiv. Patienten weisen jedoch nach Parodontitistherapie ein unterschiedlich hohes Risiko für das Entstehen eines Rezidives und für Zahnverlust auf. Eine intuitive Einteilung kann daher schnell zu einer Über- oder auch Unterversorgung führen. Um dies zu vermeiden und die Patienten hinsichtlich ihres Parodontitisrisikos korrekt einschätzen zu können, wurden Parodontitis-Risiko-Bestimmungen eingeführt, die hier dargestellt werden. Ebenfalls soll die Bedeutung der UPT beim Implantatpatienten dargestellt werden.


 

 

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