Mittwoch, 05.06.2019
09:15 Uhr

Regenerative Parodontitistherapie: Wann? Wo? Wie?


Prof. Dr. Peter Eickholz, Frankfurt
10:45 Uhr Kurs: 10

Kursübersicht
Seit etwa 30 Jahren verfügen wir über Verfahren in der parodontalen Therapie, mit denen es unter bestimmten Bedingungen möglich ist, durch Parodontitis zerstörtes Gewebe zumindest zum Teil wieder herzustellen. Was sind diese bestimmten Bedingungen? Wann profitieren unsere Patienten von regenerativer Therapie und wann eher nicht? Wie lange bleiben die regenerierten Gewebe stabil? Gibt es neue zusätzliche Indikationen für regenerative Verfahren in der Parodontologie? Bei tiefen Knochentaschen und günstigen Grad-II-Furkationsdefekten erweisen sich regenerative Verfahren der konventionellen Therapie gegenüber als überlegen. Es gibt erste Hinweise, dass auch in Fällen horizontalen Knochenabbaus der Einsatz von Schmelz-Matrix-Proteinen nützlich sein kann. Für einen nachhaltigen Erfolg bedarf es aber einer sorgfältigen Defekt- und Patientenauswahl, technisch anspruchsvoller chirurgischer Verfahren und einer regelmäßigen Nachsorge.

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