Donnerstag, 17.05.2018
13:00 Uhr

Kürzer, dünner, schneller, weißer – Trends oder Paradigmenwechsel in der Implantologie – gibt es wirklich etwas „Neues“?

Prof. Dr. Dr. Ralf Smeets, Hamburg

14:30 Uhr Kurs: 20

Kursübersicht
Klinische Knochenverhältnisse am Patienten zeigen bei längerer Zahnlosigkeit oft schmale und/oder vertikal reduzierte Knochensituationen. Der Wunsch des praktisch tätigen Implantologen nach durchmesserreduzierten oder kurzen Implantaten ist verlockend groß. Das Seminar soll einen Überblick geben über den aktuellen Wissensstand bezüglich durchmesserreduzierter und kurzer Implantate, hinsichtlich biomechanischer und knochenphysiologischer Aspekte und eine Abgrenzung geben zu alternativen augmentativen Verfahren hinsichtlich der Wahl des Augmentationsverfahrens.
Insbesondere soll die Frage erörtert werden: was nehmen wir z. B. bei der Sinusbodenelevation, bei knöchernen Dehiszenzdefekten oder bei Kieferkammaufbauten? Autologen Knochen, Knochenersatzmaterialien (xenogen, allogen, synthetisch) oder Kombinationen von autologem Knochen mit KEM (Verhältnis (50:50; 70:30)?
Auch Fragen wie z. B.:
• Kann man die Knochen-/Weichgewebs-Regeneration optimieren?
• Macht der Einsatz von Platelet-rich-plasma (PRP) oder
Platelet Rich Fibrin (PRF) Sinn?
• Indikation – Schlagwort: Metallfrei – Weniger Plaqueakkumulationen?
sollen im Vortrag erläutert werden.
Die Bedeutung des Weichgewebsmanagements bei diesen Augmentationen
soll ebenfalls kurz erläutert und kritisch betrachtet werden:
• Bedeutung der Schnittführungen und Nahttechniken;
• FST, BGT;
• Alternativen w.z.B. Mucoderm®, Mucograft®;
• Nutzt der Einsatz von Gewebeexpandern?
• Welches KEM/welchen Defekt kombinieren wir mit welcher Membran?

 

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